1 Jahr Antiabschiebeproteste Hildegardstraße

1 Jahr ist es her, dass es zu großen Protesten anlässlich einer Abschiebung in der Leipziger Hildegardstraße kam. Seitdem unterstützen wir Betroffene von Repression und arbeiten politisch dazu.

Am Donnerstag und Freitag wird es wieder Aktionen unter dem Motto – Hilde Resists II – geben:

9.7.20, Donnerstag 20.30 Uhr: Filmabend im Rabet (an der Graffitiwand)

Geschaut werden internationale Kurzfilme (OmU), die sich mit Fragen über Migration, Rückkehr, Heimat beschäftigen. Bringt Mundschutz und Decken mit, denkt an Abstand.

https://www.facebook.com/events/662690010952466/

10.7.20, Freitag 16-20 Uhr: Hintergründe, Ausstellung, Vernetzung

in der Eisenbahnstraße

Aus der Veranstaltungsankündigung: „In der Nacht vom 9. auf den 10. Juli 2019 riss die Polizei einen Menschen brutal aus seiner Familie um ihn abzuschieben. Hunderte Menschen blockierten die Hildegardstraße und versuchten die Abschiebung zu stoppen. Der Polizei gelang es mit einem Großaufgebot und massiver Gewalt dennoch, das Vorhaben durchzusetzen. Viele Demonstrierende wurden verletzt, zwei Personen waren über Monate in Untersuchungshaft.

Dieser Einsatz führte einer breiten Öffentlichkeit vor Augen, mit welcher Härte der Staat eine gewaltvolle Abschiebepraxis durchsetzt. Und das in einem Viertel, in dem Polizeipräsenz und Racial Profiling alltäglich sind.

Wir wollen uns dieses Jahr mit Euch vernetzen, um zu verstehen, in welchem politischen Kontext diese Abschiebung steht. Lasst uns gemeinsam für einen solidarischen Stadtteil einstehen. Gegen Rassismus, Abschiebepraxis und Polizeigewalt.

Stationen
1: Repression w/ Soli-Kommitee
2: Abschiebepraxis w/ Flüchtlingsrat Sachsen
3: Racial Profiling w/ Unofficial Pictures
4: Polizeigewalt w/ Cop Watch LE
5: INTERVENTION“

https://www.facebook.com/events/2423119134658892/

Von uns wird es drei kleine Inputs geben: Wir werden zusammen mit Aymen, einem Freigesprochenen des Prozesses, über das Verfahren, die Untersuchunghaft und auch über das Urteil sprechen. Außerdem haben wir das solikom3112 (Silvester am Connewitzer Kreuz) eingeladen, auch über ihren Repressionsfall zu sprechen, der letzte Woche mit einer Verurteilung zu absurd ungerechtfertigten 14 Monate endete. Weiterhin gibt es einen kleinen Input zu Rechtshilfe Basics und einen Infotisch mit Briefschreibestation für Gefangene.

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